Artists BELICHTUNGSMESSER 2

Der Mensch ist nicht nur hungrig —
er wuchert mit seinem Hunger,
er blüht aus seiner ungestillten Sehnsucht heraus,
mit dem Verlangen zu sehen und zu verschlingen, zu erfassen, zu begehren, aufzusaugen.

Venera Kazarova, Künstlerin BELICHTUNGSMESSER 2


Opel-Altwerk Rüsselsheim

Nina Joanna Bergold (D, Ludwigsburg) Scherenschnitt Installation

Nina Joanna Bergold zeichnet mit Folie in den Raum hinein. Ihre großformatigen schwarzen Scherenschnitte schreiben sich ein in Orte und Architekturen. Frei gehängt bilden sie raumgreifende Installationen, die umrundet, durchblickt und auf verschiedene Weisen gelesen und begangen werden können, um die Betrachter in sich aufzunehmen.

Nina Joanna Bergold draws into the space with foil. Her large-format black silhouettes inscribe themselves into places and architecture; hung freely, they form expansive spatial installations that can be walked around, looked through and experienced in various ways to match with present visitors.

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Sylvia von Bernstorff (D, Wiesbaden) Malerei, Installation

Sylvia von Bernstorff arbeitet medienübergreifend mit einem Fokus auf dem abstrakten Ausdruck. Sie folgt seltsamen Linien- und Formenkonstellationen; dem Überraschungsmoment im Prozess. Schwarz und Weiß dominieren ihre Arbeiten – ein konzeptueller Ansatz, der Klarheit schafft, Kontraste betont und dennoch voller Leichtigkeit mit den Betrachtern interagiert. In ihren installativen Arbeiten beschäftigt sie sich mit Konzepten von Macht, Bewegung und Zeit.

Sylvia von Bernstorff works across different media with a focus on abstract expression. She follows whimsical constellations of lines and forms; the element of surprise in the process. Black and white dominate her works – a conceptual approach that creates clarity, emphasizes contrasts and yet interacts with the viewer with ease. In her installation works, she deals with concepts of power, movement and time.

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Barbara Cahn (CH, Zürich) Fotografie

Die Künstlerin Barbara Cahn arbeitet hauptsächlich mit Fotografie, Objekt und Installation. In ihren Fotoserien präsentiert sie alltägliche Dinge kunstvoll arrangiert und ästhetisiert damit scheinbar Unvollkommenes. Vertrautes, das in der Regel weggeworfen wird, verwandelt sich in ihren Arbeiten zu einer Art «objet trouvé», zu sehenswerten Objekten.

Swiss artist Barbara Cahn works mainly with photography, objects and installations. In her photo series, she presents everyday objects in an artistic arrangement, aestheticizing the seemingly imperfect. In her works, familiar things that are usually thrown away are transformed into a kind of “objet trouvé”, objects worth seeing.

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Vládmir Combre de Sena (BRA/D, Frankfurt M.) Foto-Performance, Video

Vládmir Combre de Sena ist ein interdisziplinärer Künstler mit weitem Spektrum in Bildender und Darstellender Kunst sowie Grafikdesign. Sein Schaffen umfasst Schauspiel, Performance, Videografie, Bühnenbild, Grafikdesign, Regie und Kuratierung. Seine zentralen Themen sind politisch. Er beschäftigt sich mit Integration, Inklusion, Rassismus, Nachhaltigkeit und Männlichkeitsbildern in westlichen Kulturen. Er ist Mitgründer des Frankfurter Kunstvereins EULENGASSE e.V., dem Projektpartner von BELICHTUNGSMESSER 2.

Vládmir Combre de Sena is an interdisciplinary artist with a broad spectrum in visual and performing arts as well as graphic design. His work encompasses acting, performance, videography, stage design, graphic design, directing, and curation. His central themes are political. He deals with integration, inclusion, racism, sustainability, and images of masculinity in Western cultures. He is co-founder of the Frankfurt art association EULENGASSE e.V., the project partner of BELICHTUNGSMESSER 2.

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Stefanie Ehrenfried (D, Rosengarten) Filz-Skulptur

Klassisch figurative Bildhauerei mit ungewöhnlichem Werkstoff. Schafwolle bestimmt das hauptsächliche Kunstschaffen von Stefanie Ehrenfried. Die meist figürlichen, oft surrealen, großformatigen Filzplastiken sind Ausdruck ihres fragenden Hineintastens in die vieldimensionale menschliche Existenz – archaisch, elementar verwurzelt und doch wie mystisch weltenthoben.

Classic figurative sculpture with an unusual material. Sheep’s wool determines the main artistic work of Stefanie Ehrenfried. The mostly figurative, often surreal, large-format felt sculptures are an expression of her questioning exploration of multidimensional human existence – archaic, elementally rooted and yet mystically uplifted.

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Cosima Göpfert (D, Grammetal) Porzellan, Op-Art, Konzeptkunst

Die konzeptuellen Werke von Cosima Göpfert, seien es Porzellanarbeiten oder Op-Art Objekte, spielen gekonnt mit der Illusion. In der ersten Anmutung schön, sogar ganz einfach, sind ihre Arbeiten aber konsequent gesellschaftskritische Aussagen und berühren Schmerzpunkte und Ängste. Krieg, Hungernöte, Überwachung, Flucht, Pegida … Die Liste ist lang und zeigt einen künstlerischen Aktivismus der feinen Art, der auch die Umdeutung bekannter Formen oder Interventionen im öffentlichen Raum einschließt. Ihr Werkkatalog spielt immer auch mitfühlend und durchaus humorvoll mit dem Schrecklichen und ist deshalb auf komplexe Weise politisch.

Cosima Göpfert’s conceptual works, whether porcelain pieces or Op Art objects, skillfully play with illusion. At first glance beautiful, even simple, her works are consistently socially critical statements that touch on painful issues and fears. War, famine, surveillance, flight, Pegida… The list is long and demonstrates a subtle form of artistic activism that also includes the reinterpretation of familiar forms or interventions in public space. Nevertheless, her catalog of works always plays compassionately and yet humorously with the terrible, and is therefore political in a complex way.

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Ina Holitzka (D, Frankfurt M.) multidisziplinäre Installation

Architektur dient Ina Holitzka als Formenfundus, aus dem heraus sie ihre Umgebung analysiert. Ihr künstlerischer Ansatz ist multimedial und interdisziplinär. Auf der Suche nach den Schnittstellen verschiedener Wahrnehmungsmodelle entwickelt Ina Holitzka ein starkes Interesse am Raum, und zwar nicht nur in seiner materiellen, sondern auch in seiner immateriellen Dimension: gebaute Räume, Zwischen-Räume, Zeit-Räume, Denk-Räume. Die Auseinandersetzung mit diesen Räumen bildet die Basis ihrer Arbeiten. 

Architecture serves as a source of forms from which Ina Holitzka analyzes her surroundings. Her artistic approach is multimedia-based and interdisciplinary. In her search for the intersections of different models of perception, Ina Holitzka has developed a strong interest in space, not only in its material but also in its immaterial dimensions: built spaces, interstitial spaces, temporal spaces, conceptual spaces. The exploration of these spaces forms the basis of her work.

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Eva Jaroňová (CZ, Brno), Zeichnung, Installation

Die tschechische Künstlerin Eva Jaroňová arbeitet an der Schnittstelle zwischen bildender Kunst, Design und Illustration. Sie veröffentlicht ihre Gemälde häufig in Form von experimentellen Publikationen, Textildesigns oder stellt sie als überlappende Installationen aus Objekten und Gemälden aus. Die Themen ihrer Arbeit reichen von inneren Bewegungen (Phobien, Ängste) bis hin zu globalen Fragen (Klimawandel, utopische Zukunftsvisionen, Feminismus). Oft kontrastiert sie den subtilen Charakter der Aquarellmalerei mit surrealem schwarzem Humor.

Czech artist Eva Jaroňová works in the borderline between fine art, design and illustration. She publishes her paintings often in the form of experimental publications, textile designs or exhibits as overlapping installations of objects and paintings. The themes of her work range from the internal (phobias, anxieties) to global issues (climate change, utopian visions of the future, feminism). She often uses surreal black humor in contrast with the subtlety of watercolor painting.

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Venera Kazarova (RU/D, Frankfurt M.) Video, Performance

In Venera Kazarovas Kunst steht die Metamorphose des menschlichen Körpers und seine Bekleidung als geheimnisvolle Verpackung eines unbekannten Innenlebens aus Träumen und Gedanken im Mittelpunkt. Sie entwickelt eine unverwechselbare künstlerische Sprache indem sie selbst performt in theatralen, poetischen stop-motion Videos. Tiefe Emotionen bekommen so ein kurzes Papierleben. Live Performance ist eine weitere ihrer Kostüm-zentrierten Ausdrucksformen.

Venera Kazarova’s art focuses on the metamorphosis of the human body and its clothing as a mysterious packaging for an unknown inner life of dreams and thoughts. She develops a distinctive artistic language by performing herself in theatrical, poetic stop-motion videos. Deep emotions are thus given a brief paper life. Live performance is another of her costume-centered ways to express her inner cosmos.

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Songnyeo Lyoo (KOR/D, Düsseldorf) Malerei, Keramik

Songnyeo Lyoos künstlerisches Werk interpretiert „Utopie“ als tiefe, psychische Dimension des Individuums. Sie schafft eine eigenständige visuelle Sprache an der Schnittstelle östlicher und westlicher Ästhetik und überwindet feste Konzepte von Zeit und Raum durch eine vielschichtige Bildstruktur, die die Betrachter einlädt, ihren eigenen idealen Raum zu entdecken: „Youtopia“.

Songnyeo Lyoo’s artistic work interprets “utopia” as an inner psychological dimension of the individual. She creates an independent visual language at the interface of Eastern and Western aesthetics and overcomes fixed concepts of time and space through a multi-layered structure in her work that invites viewers to discover their own ideal space: “Youtopia”

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Charlotte Malcolm-Smith (SCO/D, Frankfurt M.) Installation

Die Arbeiten von Charlotte Malcolm-Smith beschäftigen sich mit dem Irrationalen, wie Aberglaube, Spiritismus, Geister, aber auch diesseitigen Begriffen zu Tod und Vergänglichkeit. Da diese Dimension aus ihrer Sicht im Alltag kraftvoll wirkt, wirkt sie in ihre Installationen aus Schnüren und gehäkelten Netzen Bilder und Alltagsgegenstände ein, um ihnen eine eigene Ebene zu geben. Mit einer Prise schwarzen Humors versehen, entstehen Räume die keine sind oder Skulpturen die Ideen von Totems experimentieren. Besucher werden in diesen Netzwerken eingefangen wie Träume oder Nachrichten aus dem Jenseits. Dabei bleibt ihre Position feministisch und politisch im Kontext einer ambivalenten Realität.

Charlotte Malcolm-Smith’s work deals with the irrational, such as superstition, spiritualism, ghosts, but also with earthly concepts of death and transience. However, since she believes that this dimension has a powerful effect on everyday life, she incorporates images and everyday objects into her installations made of string and crocheted nets to give them a dimension of their own. With a dash of black humor, she creates spaces that are not spaces or sculptures that experiment with ideas of totems. Visitors are caught in these networks like dreams or messages from the beyond. Her position remains feminist and political in the context of an ambivalent reality.

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Daniel Man (UK/CHN/D, Augsburg) Malerei

Es sind meist großformatige Leinwandarbeiten, die Daniel Man malerisch intuitiv komponiert und in formatfüllenden Schichten aufbaut. Jede Schicht entsteht aus der Korrespondenz mit den bereits vorhandenen Bildelementen. Jede einzelne dieser Etappen ist kein Zwischenschritt, sondern ein Streben im Prozess nach dem Wunder des Moments, in dem alles passieren kann. Das Schöpferische entsteht erst durch das sog. „Wuwei“. Er selbst bezeichnet diesen Arbeitsprozess als „zensierte Formfindung“. Das Werk erhält sozusagen von außen immer wieder eine neue Bildfindung, die bereits vorhandene Elemente auslöscht oder sie in eine andere Gewichtung bringt, bis ein „endgültiger“ Zustand erreicht ist. Die Malerei wirkt mit ihren organischen Formen wie Körper, deren Innenleben verborgen bleibt, ohne dieses sie aber nicht existierten.

Daniel Man intuitively composes mostly large-format canvas works, building them up in layers that fill the entire format. Each layer emerges from the correspondence with the existing image elements. Each of these stages is not an intermediate step, but a striving in the process for the miracle of the moment when anything can happen. Creativity only arises through what is known as “wuwei.” He himself describes this working process as “censored form finding.” The work is, so to speak, repeatedly given a new image from the outside, which erases existing elements or gives them a different weighting until a “final” state is reached. With its organic forms, the painting appears like bodies whose inner workings remain hidden, but without which they would not exist.

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Petra Maria Mühl (D, Offenbach) Raum-Video Installation

Für Petra Maria Mühl existiert hinter den Ereignissen der alltäglich wahrnehmbaren Welt spürbar eine Ebene des Verborgenen. Mit unterschiedlichsten Ausdrucksmitteln möchte sie dieses Unsichtbare sichtbar machen. In ihren Objekt-Raum-Installationen finden gesammelte Naturmaterialien, Koffer, Erinnerungsstücke, Möbel und Texte in einem neuen Kontext mit Video und Fotografie traumähnlich zueinander und erschaffen eine sensitive Atmosphäre.

For Petra Maria Mühl, there is a perceptible level of the hidden behind the events of the everyday experienced world. She aims to make this unseen visible using a wide variety of means of expression. In her object-space installations collected natural materials, suitcases, memorabilia, furniture and texts are combined with video and photography in a dreamlike way, creating a sensitive atmosphere.

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Yannick Pfeifer (D, Rüsselsheim) Malerei, Objekt

Die künstlerische Arbeitsweise von Yannick Pfeifer bewegt sich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Er nutzt sowohl figürliche als auch abstrakte Strategien und experimentiert mit unterschiedlichen Materialien und Techniken, um neue Ausdrucksformen in Fläche und Raum zu erschließen. Sein bewusster Umgang mit Farbe und Kompositionsfragen zeigt einen nomadischen Zugang zu wohlüberlegten, aber auch rohen, expressiven Gestaltungen. Zwischen diesen Eckpunkten variiert sein Schaffen, wobei er stets die inhaltliche und formale Spannung im Blick behält.

Yannick Pfeifer’s artistic approach oscillates between abstraction and figuration. He harnesses both figurative and abstract strategies and experiments with different materials and techniques to explore new forms of expression in two and three dimensions. His conscious approach to color and composition reveals a nomadic approach to well-considered, yet raw and direct form of art. His work varies between these cornerstones, while always maintaining a focus on content and formal tension.

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Dina Rautenberg (D, Darmstadt)

Mit graziler Stickerei, fragmentierten Mustern und stofflichen Setzungen entwirft Dina Rautenberg poetische Landschaften, die das Verschwinden und die Verletzlichkeit ökologischer Zusammenhänge sichtbar machen. Ihre Arbeiten verflechten textile Gesten mit den Spuren bedrohter Tiere und lassen die Grenze zwischen Bild, Raum und Natur durchlässig werden. In interdisziplinären Projekten entwickelt sie Begegnungsräume, in denen die Stofflichkeit selbst zum Resonanzkörper wird, als ein Ort, an dem Betrachter:innen die fragile Verbindung zwischen Kunst und Umwelt spüren können.

With delicate embroidery, fragmented patterns, and fabric settings, Dina Rautenberg creates poetic landscapes that reveal the disappearance and vulnerability of ecological connections. Her works interweave textile gestures with traces of endangered animals, blurring the boundaries between image, space, and nature. In interdisciplinary projects, she develops spaces of encounter in which the materiality itself becomes a resonating body, a place where viewers can feel the fragile connection between art and the environment.

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Felix Wittibschlager (AT, Wien) Malerei, Installation

Felix Wittibschlager arbeitet vor allem mit großformatiger, expressiver Malerei, die er mit Text und Installation verbindet. Seine zentralen Anliegen sind Perspektivwechsel auf Körper, Kultur und Psyche. Die Werke sind provokativ, sie öffnen Brüche im Allgemeinverständnis, irritieren und setzen sich mit philosophischen Kontexten auseinander. Felix Wittibschlager versteht Malerei als Aktion, als Diskursraum, der Betrachter:innen in Bewegung bringt. Geprägt von den Wiener Aktionisten, verbindet er eine oft radikale Geste mit nachdenklicher Schärfe. Seine Kunst will Denkprozesse auslösen, als eine Störung die zu einem nicht doktrinären Dialog einlädt.

Felix Wittibschlager works primarily with large-format, expressive painting, which he combines with text and installation. His central concerns are shifts in perspective on the body, culture, and the psyche. His works are provocative, opening up cracks in common understanding, irritating, and dealing with philosophical contexts. Felix Wittibschlager understands painting as action, as a space for discourse that sets viewers in motion. Influenced by the Vienna Actionists, he often combines radical gestures with thoughtful acuity. His art aims to trigger thought processes, as a disruption that invites to a non-doctrinal dialogue.

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Thomas Wunsch (D, Wiesbaden) Fotografie

Ein ganz spezieller Teilaspekt des gesamten fotografischen Schaffens von Thomas Wunsch sind seine informellen Bilder. Bei seinen Fotoarbeiten steht der Betrachter im Mittelpunkt, denn das Fehlen jeglichen Anhaltspunktes dafür, was fotografiert wurde, lässt eine Menge Spielraum für Interpretationen.

Informal images are a very special aspect of Thomas Wunsch’s entire photographic oeuvre. His abstract photos focus on the viewer, as the lack of any indication of what has been photographed leaves plenty of room for interpretation.

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Zischg+Kolt (I/D, Hofheim) Installation

Mary Zischg und Ernst-Ludwig Kolt. Das Künstler:innen-Duo ZISCHG+KOLT erlebt sich in ihrer künstlerischen Arbeit immer wieder als Spurensammler. Ihre Ausdrucksformen durchstreifen dabei verschiedene Genres. Oft sind es raumgreifende Installationen, zugleich nutzen sie das Medium der Fotografie wie die Bildhauerei, um ihre künstlerischen Statements zu inszenieren. Bei diesem Arbeitsprinzip liegt die Kunst nicht immer in der Schöpfung von Neuem, sondern vor allem auch in der Entdeckung von bereits Existierendem.

Mary Zischg and Ernst-Ludwig Kolt. In their artistic work, the artist duo ZISCHG+KOLT repeatedly find themselves collecting traces. Their forms of expression roam across various genres. Often, these are large-scale installations, but they also use the medium of photography and sculpture to stage their artistic statements. With this working principle, their art does not always focuse on the creation of something new, but above all on the discovery of something that already exists.

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Textredaktion: Andrea Simon