
(SCO/D, Frankfurt am Main). Die Schottin Charlotte Malcolm-Smith (geb. 1966) hat Studien an der Central St. Martin’s School of Art and Design, London und an der Camberwell School of Art and Crafts, London absolviert, gefolgt von einem Abschluss an der Hochschule für Bildende Kunst, Städelschule, Frankfurt. Atelier in Frankfurt und London. About the artists
Genre: Rauminstallation. Pos. 28
Kuratorische Notiz: Hungrige Geister, verhungernde Künstlerinnen, Surrogate
Werk: „The fate of a female artist“




„The fate of a female artist“ Rauminstallation, mehrteilig, Holz, Acrylwolle, Gips, Plexiglas, Papier, Haushaltsdinge, Pastell auf Transparentpapier, Einzelelement ca. 230 x 50 cm, 2024-25. Preis auf Anfrage
Wir hungern nach Antworten auf Fragen, die wir stellen, um eine Leere in uns zu füllen. Wenn wir keine Antworten finden, die uns befriedigen, erfinden wir Surrogate. Sie scheinen in diesem Fall bekömmlich, weil wir sie nach unserem Geschmack würzen können.
Der Tod ist eine Gewissheit in einer ansonsten unsicheren Welt. Mein Interesse ist weder makaber noch sentimental; es war einfach immer da. Mit vier Jahren rannte ich begeistert aus dem Kindergarten, das „Haus und den Garten“ in den Händen, die ich gebastelt hatte. Aus Kartons, Kleber und Papier hatte ich eine Kirche gebaut, umgeben von einem Friedhof, mit einem Grabstein für jedes Mitglied meiner Familie. Noch immer steht dieses Werk oben auf dem Kleiderschrank meiner Mutter und sammelt Staub. Meine Arbeit ist komplizierter geworden, aber ich bin immer noch das Kind mit einem Mordshunger. (Charlotte Malcolm-Smith)
